Fastenzeit „Ich glaube“
Das 1. Ökumenische Konzil in Nizäa formulierte im Jahre 325 unter dem Vorsitz des Kaisers Konstantin das Große Glaubensbekenntnis. Es verbindet bis heute alle christlichen Konfessionen. Das große Vermächtnis dieses Konzils war, das Geheimnis unseres Glaubens in Worte gefasst zu haben, dass der irdische Jesus mit Gott, dem Vater und Schöpfer des Himmels und der Erde eines Wesens ist.
Der Text ist das eine, aber was jede und jeder damit persönlich verbindet, ist etwas anderes. Deshalb lautet das Leitwort der Fastenaktion der STADTKIRCHE in diesem Jahr „Ich glaube“.
Wir nehmen dieses Leitwort in Fastenpredigten auf, die sonntagabends um 19:00 Uhr in ökumenischer Weite gehalten werden.
Am 1.3.2026 kommt Weihbischof Thomas Maria Renz aus Rottenburg ins Deutschordensmünster mit dem Thema „Ich glaube an die eine Kirche“.
Der orthodoxe Erzpriester Martinos Petzoldt aus Würzburg predigt zu „Ich glaube an die heilige Kirche“.
Der evangelische Prälat Ralf Albrecht aus Heilbronn nimmt sich des Themas an „Ich glaube an die katholische Kirche“.
Ich selbst spreche zu „Ich glaube an die apostolische Kirche“.
Auch das Fastentuch im Deutschordensmünster nimmt dieses Thema auf und zeigt die Erdkugel mit den Schriftzügen verschiedener Sprachen.
Zudem lädt sie mit der Aktion „40 Tage, 40 Worte, 4 Minuten“ ein, täglich ein Wort aus dem Evangelium des jeweils kommenden Sonntags zu betrachten. Die Impulse gibt es wieder täglich aufs Mobiltelefon oder auch gesammelt in einem handlichen Leporello zum Mitnehmen in unseren Kirchen. Dort finden Sie auch eine Anleitung, wie es geht, und die Möglichkeit zum Austausch.
Aschermittwoch und Karfreitag sind Fasttage. Anliegen gibt es momentan genug, sich zugunsten von leidenden Menschen mit nur einer Mahlzeit an diesen beiden Tagen zu begnügen. Zudem stärkt es Leib und Seele. Die Gottesdienste mit Aschenbestreuung sind um 12.10 Uhr im Deutschordensmünster und um 18.30 Uhr in Maria Immaculata.
Dienstags von 16-17 Uhr laden unsere Anbetungsschwestern wieder in die Turmkapelle ein, bewusst die Gegenwart unseres HERRN wahrzunehmen.
Donnerstags und freitags vor der Abendmesse in Maria Immaculata bzw. im Deutschordensmünster jeweils um 18 Uhr gehen wir den Kreuzweg Jesu nach und verbinden ihn mit allen Menschen in Not.
Alles soll dazu dienen, zu erleben, wie tief sich Gott mit uns in Jesus Christus verbunden hat. Dass Ihnen dies in der kommenden Fastenzeit geschenkt werde, wünsche ich Ihnen sehr.
Ihr Pfarrer Roland Rossnagel